StartAbfall-Info:
 

Haushalte

Jeder Haushalt erhält ab Ende Februar bis Ende April 2022 ein Anschreiben, das über die neuen abfallwirtschaftlichen Leistungen informiert und meldet dann per Bestellformular innerhalb von vier Wochen die gewählten Leistungen verbindlich an.

 

Sie füllen das dem Anschreiben beigelegte Formular aus oder nutzen das Online-Formular in ihrem persönlichen Kundenkonto mit Ihrer neuen Kundennummer und dem persönlichen Passwort und

  • bestellen verbindlich die gewünschte Kombination aus Restmüll- und Bioabfalltonne,
  • geben an, ob die alten Tonnen im Januar/Februar 2023 freiwillig gebührenfrei abgeholt und verwertet werden sollen,
  • erteilen ein SEPA-Mandat (Einzugsermächtigung).

Optional können Sie auf dem Formular

  • eine Behältergemeinschaft für die Restmüll- und/oder Biotonne gründen und
  • bei Eigenkompostierung per Unterschrift eine Befreiung von der Biotonnenpflicht beantragen.

Hausverwaltungen von Wohnanlagen mit größeren Gemeinschaftsbehältern und Hausverwaltungen, die die Gebührenabrechnung für die Bewohnerinnen und Bewohner übernehmen, können gerne mit uns Kontakt aufnehmen und sich von uns beraten lassen.

Kundencenter 0731 185-3333

 

 Was tun mit den alten Tonnen?

Vom Landkreis erhalten Sie neue Tonnen. Die Tonnen sind Eigentum des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Alb-Donau-Kreis. Sie werden ab September 2022 an die Haushalte im Alb-Donau-Kreis ausgeliefert. Über den Auslieferungstermin werden Sie rechtzeitig informiert. Auf Wunsch wird Ihre bisherige Mülltonne ab Januar 2023 gebührenfrei vom Landkreis abgeholt und verwertet (bitte bei der Bedarfsanfrage angeben).

 

 Zusatzsäcke

Sollten die Behälter einmal nicht ausreichen, können Sie direkt beim Landkreis Zusatzsäcke (80 l) bestellen gegen eine Gebühr von 6,83 € (Postversand). Mit dem Kauf der Säcke fallen keine weiteren Gebühren an.

 

 Behältergemeinschaft

Sie können mit einem oder mehreren Nachbarn Ihren Restmüllbehälter und/oder die Biotonne gemeinsam nutzen.

 

Einer der gemeinsamen Nutzer bestellt die Tonne (Bedarfsanfrage) und ist damit der Vorstand der Behältergemeinschaft und der Rechnungsempfänger für die Jahres- und Leerungsgebühr.

 

WICHTIG:
Der Vorstand der Behältergemeinschaft muss in jedem Fall mit seiner Unterschrift auf dem Bestellformular des Mitglieds sein Einverständnis zur Behältergemeinschaft geben.
 

Wie die Kosten der Jahres- und Leistungsgebühr (Leerungsgebühr) auf die Mitglieder verteilt werden, bleibt Sache der Behältergemeinschaft.


Jeder weitere Haushalt einer Restmüll- Behältergemeinschaft muss unabhängig von der Behältergemeinschaft eine Zusatzgebühr in Höhe von 66,24 € bezahlen. Das entspricht in etwa der Gebühr für eine 40 l - Tonne und gilt auch dann, wenn beispielsweise der Hausverwalter einen Gemeinschaftsbehälter bestellt hat. Die Gebühr deckt die Kosten für die Entsorgungseinrichtungen im Bringsystem ab, die gebührenfreie Sperrmüllsammlung je Haushalt einmal pro Jahr, Verwaltungskosten für Abfallberatung und weitere abfallwirtschaftliche Angebote und Maßnahmen.

 

Die gebührenfreie Abholung ist auch dann möglich, wenn sich wie in einigen Gemeinden die Tonne im Eigentum der Gemeinde befindet, mit diesen Gemeinden wurde vorab eine entsprechende Vereinbarung getroffen.

 

Tipp:
Bei einer Behältergemeinschaft für die Biotonne fällt für die weiteren Nutzer keine Zusatzgebühr an. Bei z.B. zwei Teilnehmern halbiert sich so die jährliche Gebühr.

 

 Hausverwaltungen von größeren Wohnanlagen

Die Gebührenbescheide für die Abfallentsorgung erhalten künftig im ganzen Alb-Donau-Kreis die Haushalte. Bei Wohnanlagen mit Nutzung größerer Gemeinschaftsmüllbehälter kann auch die Hausverwaltung Rechnungsempfänger sein.

 

Hausverwaltungen können mit uns Kontakt aufnehmen und sich von uns beraten lassen.

Telefon 0731 185-3333

 

Es ist weiterhin möglich, die Gebühren für die durch die Hausverwaltung bestellten Tonnen über die Hausverwaltung abzurechnen.

 

Wichtig:
Auch bei diesen gemeinsam genutzten Tonnen handelt es sich um eine Behältergemeinschaft. Jeder beteiligte Haushalt muss deshalb die Zusatzgebühr in Höhe von 66,24 € bezahlen. Damit werden Leistungen wie das Bringsystem oder die Sperrmüllsammlung einmal pro Jahr abgedeckt.

 

Jeder Haushalt kann dann mit seinem Gebührenbescheid das Bringsystem (zum Beispiel Problemstoffsammlung) und einmal pro Jahr die Sperrmüllsammlung in Anspruch nehmen, die ggf. von der Hausverwaltung zu einem bestimmten Termin für mehrere Haushalte angemeldet wird.

 

 Zusatzleistungen für die Restmüll- und Biotonne

Gegen eine Zusatzgebühr können ab 2023 Zusatzleistungen für die Restmülltonne sowie für die Biotonne telefonisch oder auf der Webseite bestellt werden.

 

Behälterschloss

Gegen eine jährliche Zusatzgebühr 3,60 € kann die Tonne mit einem Schwerkraftschloss ausgestattet werden.

 

Biofilterdeckel

Für die Ausstattung der Biotonne mit einem Biofilterdeckel inkl. Filtermaterial für die Erstbefüllung wird je Filterdeckel eine Zusatzgebühr von 28,35 € erhoben. Bei der Rückgabe des Abfallbehälters kann der Biofilterdeckel durch den Nutzer demontiert werden, ansonsten geht der Biofilterdeckel in das Eigentum des Landkreises über.

Der Biofilterdeckel schließt den Deckel durch eine Gummidichtung sehr dicht ab und hält so Fliegen und Maden fern. Zum anderen bauen Mikroorganismen im Filterdeckel Geruchsstoffe ab und reduzieren somit die Geruchsbildung.

 

Vollservice

Im Rahmen des Vollservice werden Restmüll- und Biotonnen (40 – 240 l) gegen eine jährliche Gebühr von 22,40 € im Vollservice entleert. Sie werden von einem festgelegten Ort auf dem Grundstück abgeholt und nach der Leerung wieder dorthin zurückgebracht (1.100 l – Behälter werden immer im Vollservice geleert).

 

Neue Restmülltonnen

Alles Wichtige über die neuen Restmülltonnen.

Neue Bioabfalltonnen

Wissenswertes rund um die neuen Bioabfalltonnen.