Start
 

Aktuelles

 

 
Allgemein | 10.06.2024
Dellmensingen und Unterkirchberg: Extra Sperrmüllabfuhr wegen Hochwasserschäden

Um die Bevölkerung bei der Bewältigung der jüngsten Hochwasserschäden zu unterstützen, organisiert die Abfallwirtschaft in zwei Gemeinden im Alb-Donau-Kreis zusätzliche Termine für die Sperrmüllabfuhr:

 

- am Montag, 17. Juni, in Unterkirchberg

- am Dienstag, 18. Juni in Dellmensingen. Hier gibt es am 20. Juni auch noch den regulären Sperrmüll-Abfuhrtermin. 

 

Anmeldung für alle Termine über das Bürgerportal der Abfallwirtschaft (Kunden-Login, blaue Leiste rechts) oder Tel. 0731 / 185-3333. Altholz- und  Restsperrmüll werden hier ausnamsweise gemeinsam eingesammelt, da beides in der Regel durchnässt ist. Elektroaltgeräte und Metall werden wie gewohnt getrennt davon eingesammelt: Bitte entsprechend bereitstellen. Bei der Anmeldung müssen die  betroffenen Fraktionen genannt werden.

 

Wichtig: Der Sperrmüll sollte eindeutig als solcher erkennbar und von anderem Hausrat getrennt am Straßenrand bereitstehen, damit es zu keinen Verwechslungen kommt. Bitte am Vorabend oder am Abfuhrtag bis 6 Uhr bereitstellen. 

 

Wer seine Hausratversicherung in Anspruch nehmen will, solle die Schäden unbedingt dokumentieren, also Fotos von den betroffenen Gegenständen machen. Dies wird gerne vergessen.

 

 

 
Allgemein | 16.05.2024
Gelber Sack erst zum Abfuhrtermin bereit legen

Immer wieder kommt es vor, dass Gelbe Säcke schon Tage vor dem eigentlichen Abfuhrtermin am Straßenrand bereitgelegt werden. Das ist so nicht zulässig, beeinträchtigt das Straßenbild und sorgt für Probleme. Gelbe Säcke sind für eine längere Lagerung im Freien nicht ausgelegt, sie können durch Wind und Wettereinflüsse aufgerissen oder verweht und von Tieren auf Nahrungssuche beschädigt werden. Oft verteilt sich der Inhalt dann unkontrolliert über die Straße.

 

Daher sollen Gelbe Säcke am Abfuhrtag bis 6 Uhr oder am Vorabend bereitgelegt werden, aber nicht früher.  

 

Bitte benutzen Sie die Gelben Säcke der Firma Veolia oder zumindest durchsichtige Säcke. Blickdichte Säcke werden nicht mitgenommen.

 

Serviceanfragen und Reklamationen richten Sie bitte an die Firma Veolia, Telefon 0800 0785600 und E-Mail: de-ves-info-ulm@veolia.com

 

 
Allgemein | 11.01.2024
Biofolie im Biomüll nicht mehr erlaubt

Keine Folien in die Biotonne

auch „biologisch abbaubar“ ist nicht mehr zulässig

 

Seit Jahresbeginn sind Biomüll-Tüten aus sogenannter Biofolie nicht mehr in der Biotonne erlaubt – auch nicht, wenn sie als „biologisch abbaubar“ oder „aus nachwachsenden Rohstoffen“ deklariert sind. Die Abfallwirtschaftssatzung des Alb-Donau-Kreises wurde vom Kreistag entsprechend geändert.    

 

Hintergrund: Die sogenannten BAW-Beutel (aus biologisch abbaubaren Werkstoffen) sind zwar laut Bioabfallverordnung des Landes noch zulässig. In der Praxis bereiten sie jedoch große Probleme in den Bioabfall-Vergärungsanlagen, weshalb immer mehr Kommunen ihre Verwendung in der Biotonne nicht mehr erlauben. Seit 1.1.24 zählt auch der Alb-Donau-Kreis dazu.

 

Die Folien können bei der Störstoffentfernung in der Vergärungsanlage nicht von normalem Plastik unterschieden werden. Mit solchen Folien im Biomüll gehen die Anlagen auf zwei Arten um. Entweder sie werden stark zerkleinert, was zu Mikroplastik im Produkt führen kann. Oder sie werden nur grob angerissen und als Störstoff abgesondert – dann landen sie, oft mitsamt ihrem Inhalt, in der Verbrennung. Diesen Effekt gibt es bei jeder Folie, egal ob biologisch abbaubar oder nicht.       

 

Wenn die Folie nicht abgesondert wird und im Bioabfall bleibt, ergibt sich das nächste Problem: Während der kurzen Verweilzeit in der Vergärungsanlage können auch „biologisch abbaubare“ Biobeutel nicht abgebaut werden, vielmehr sind diese Beutel nur unter Laborbedingungen kompostierbar. Das verschlechtert die Qualität des Endprodukts. Ziel ist aber die Herstellung von hochwertigem Gütekompost.     

 

Daher empfehlen wir die Verwendung von Papiertüten siehe Bild). Sie gibt es preisgünstig im Handel und auch bei den Discountern. Reißfeste Papiertüten für Biomüll sind aus speziellem Papier, das sich in den Kompostwerken problemlos zersetzt. Zeitungspapier, Bäckertüten o.ä. sind natürlich ebenfalls geeignet.  

                                                                  

 
Besser als Biofolie: Papierbeutel aus dem Handel (oben) und Zeitungspapier (unten)

 

 
Allgemein | 14.05.2024
Deponie Roter Hau: Neue Öffnungszeiten

Die Deponie Roter Hau in Ehingen-Stetten hat ab 15.5.24 neue Öffnungszeiten: 

 

Dienstag und Donnerstag
jeweils 08:00 - 12:00 Uhr
und 13:00 - 16:00 Uhr
 
Tel. 07391/52343
 
Roter Hau ist eine Deponie der Klasse 1, angenommen werden:
 
• Asbestzementabfälle: bis 200 Kilo 15 € pauschal, darüber hinaus 228,61 Euro / m³; - nur nach Terminvereinbarung auf der Deponie (07391/52343) - kein Gewerbe
 
• Bauschutt nicht verwertbar (DK I): bis 200 Kilo 15 € pauschal, darüber hinaus 51,48 € / m³;
 
• Erdaushub (DK I): bis 200 Kilo 15 € pauschal, darüber hinaus 51,48 € / m³;
 
• sonstige inerte Abfälle auf Anfrage (DK I) (0731/185-3551)

 

 
Haushalt | 16.04.2024
Umgang mit dem Buchsbaumzünsler

Foto: Karin Baumann

Foto: Karin Baumann

 

Die Raupen des Buchsbaumzünslers sorgen im Frühjahr und Sommer für Fraßschäden an Buchsbaumpflanzen. Für den fachgerechten Umgang mit dem betroffenen Grüngut gibt es aus Sicht der Abfallwirtschaft einiges zu beachten: Befallene Pflanzen dürfen nicht in der Biotonne oder auf den Grüngutsammelplätzen entsorgt werden, sondern nur gut verpackt im Restmüll.

 

Was ist der Buchsbaumzünsler?

Der Falter wurde aus Ostasien eingeschleppt, er legt seine Eier auf den Blättern der Buchsbaumhecke ab. Die Raupen, zu erkennen an ihrer grün-schwarzen Färbung, ernähren sich vom Blattbestand und erzeugen zum Teil massive Fraßschäden an den Pflanzen. Im Alb-Donau-Kreis wurde der Buchsbaumzünsler erstmals 2017 entdeckt und vermehrt sich stetig. Aus eigener Kraft bewegt sich der Buchsbaumzünsler mit einem jährlichen Radius von etwa fünf Kilometern.

 

Wie kann man den Buchsbaumzünsler bekämpfen?

Einzelne Raupen kann man mit der Hand, am besten geschützt mit Gartenhandschuhen absammeln. Zur Bekämpfung gibt es im Fachhandel Fallen und biologische Insektizide. Ist der Buchsbaum schon stärker befallen, kann ein kräftiger Rückschnitt helfen. Befallene Pflanzenteile müssen in Plastiktüten verpackt und über den Restmüll entsorgt werden - nicht in der Biotonne und nicht auf den Grüngutsammelplätzen oder in die Grüngutabfuhr, auch nicht in den heimischen Kompost. Sonst besteht die Gefahr, dass sich dort Schmetterlinge entwickeln. Das Material ist auch nichts für die gebührenfreie Sperrmüllabfuhr auf Abruf: Verschlossene Säcke werden von ihr nicht mitgenommen.

 

Größere Mengen an befallenen Buchsbäumen können aber als Restsperrmüll auf den Entsorgungszentren angeliefert werden. Einmal jährlich pro Haushalt ist dort eine Anlieferung von Restsperrmüll bis zu einer Menge von 5 m³ gebührenfrei möglich. Die gebührenfreie Sperrmüllabfuhr auf Abruf ist jedoch damit abgegolten und nicht mehr zusätzlich möglich. Auch die Anlieferung direkt beim Müllheizkraftwerk in Ulm-Donautal ist (gegen Gebühr von 210.- € / t) möglich, die Mindestmenge beträgt 200 kg.
Für kleine Mengen eignen sich die 80-Liter-Mehrmengensäcke der Abfallwirtschaft. Sie werden für 6,83 € /Stück versandkostenfrei zugeschickt. Bestellung beim Kundencenter über 0731 / 185-3333 oder kundenservice@aw-adk.de.     

 

Auch Vögel fressen die Raupen. Das heißt: Wer seinen Garten naturnah gestaltet, Nistplätze und Tränken für Spatzen, Kohlmeisen, Haussperlinge und Rotfinken bereitstellt, kann so die natürliche Bekämpfung des Buchbaumzünslers unterstützen.

 

>> Text als Merkblatt (1 Seite) herunterladen

 

>> Link zur Homepage des Naturschutzbund Baden-Württemberg www.baden-wuerttemberg.nabu.de - hier gibt es unter dem Suchbegriff Buchsbaumzünsler weitere Infomationen

 
Allgemein | 07.02.2024
Gelber Sack ist Sache der Privatwirtschaft

Für den Gelben Sack ist nicht die Abfallwirtschaft Alb-Donau-Kreis zuständig, sondern private Unternehmen. Der Gesetzgeber hat die Entsorgung von Verpackungen der Privatwirtschaft übertragen. Für den Alb-Donau-Kreis ist die Fa. Veolia zuständig, erreichbar unter

  • Tel. 0800 0785600
  • E-Mail: de-ves-info-ulm@veolia.com.  

 

Die Abfallwirtschaft Alb-Donau-Kreis veröffentlicht die Abholtermine für den Gelben Sack in ihrem Abfallkalender im Bürgerportal (blaues Fenster recht auf der Homepage), Fragen und Reklamationen müssen aber an die Fa. Veolia gerichtet werden.
 

 
Allgemein | 02.01.2024
Tonnen und Gelbe Säcke am Leerungstag bis 6 Uhr oder am Vorabend rausstellen

Bis 6 Uhr müssen die Mülltonnen wie auch die Gelben Säcke am Abfuhrtag bereit gestellt werden. Das war schon immer so, ist aber vielleicht vereinzelt in Vergessenheit geraten.  

 

Generell beginnen die Touren der Müllabfuhr um 6 Uhr und werden zügig abgearbeitet. Tipp daher: Die Abfalltonnen und die Gelben Säcke schon am Vorabend rausstellen beziehungsweise bereitlegen. Das ist erlaubt und erwünscht und erspart unliebsame Überraschungen, wenn Touren umgestellt werden.    

 
Allgemein | 10.08.2023
Entsorgung von Feuchttüchern

Einwegtücher gehören in den Restmüll und nicht in die Toilette oder in die Biotonne!

 

Feuchttücher sind praktisch zum Entfernen von Make-Up und Schmutz oder als Ergänzung zum Toilettenpapier. Sie bestehen meist aus Viskose, Zellulose, Baumwolle oder einem Mix davon und sind extrem reißfest. Oft tragen Sie den Hinweis „biologisch abbaubar“ oder „kompostierbar“. Diese Bezeichnungen sind jedoch irreführend. Solche Begriffe sind nicht gesetzlich definiert und führen zu der falschen Annahme, die benutzten Tücher würden sich zersetzen und seien harmlos für die Natur.
Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) fordert daher, dass auf Feuchttüchern und ähnlichen Produkten deutlich darauf hingewiesen werden muss, dass sie in den Restmüll gehören. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg verlangt gesetzliche Regeln für die Verwendung der Begriffe "biologisch abbaubar" und "kompostierbar" - oder ein Verbot von solchen Werbeaussagen für Produkte, die nicht in die Biotonne dürfen.

 

Über die Toilette entsorgte Feuchttücher führen aufgrund ihrer Reißfestigkeit zu Verstopfungen in Abwasseranlagen und der Kanalisation und verursachen Reparaturkosten in Millionenhöhe.

 

Die Bioabfallverordnung erlaubt keine Entsorgung von Feuchttüchern in der Biotonne. Weil sie nicht schnell genug zerfallen, können sie in Kompostierungs- oder Bioabfallvergärungsanlagen zu Problemen führen und müssen mit viel Aufwand aussortiert werden.

 

Laut VKU gilt dies ausdrücklich auch für Feuchttücher, die die Hersteller als "biologisch abbaubar" oder "kompostierbar" bezeichnen: Viskose und Zellulose würden zwar auf natürlichen Materialien basieren, seien chemisch allerdings so verändert, dass sie sich nur schlecht zersetzen würden. Und auch ein Tuch aus Baumwolle könne man nicht mehr als Naturfaser betrachten, nachdem es gewebt, gebleicht oder gefärbt und vielleicht sogar mit chemischen Zusatzstoffen versehen worden sei. Demnach habe das Endprodukt wenig mit dem natürlichen Ausgangsstoff zu tun.

 

Genauso wie ätherische Öle und andere Duftstoffe in den Tüchern gehören übrigens auch Make-up, Exkremente und andere Stoffe, die man mit dem Tuch abwischt, nicht in den Biomüll.

 

>> Text herunterladen

 

 

 
Allgemein | 16.02.2023
Abfallkalender: „Straßensammlung Papier“ ist nicht die Blaue Tonne

Verschiedene Vereine in Städten und Gemeinden sammeln in Absprache mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb regelmäßig Altpapier bzw. Kartonagen in den Ortschaften ein. Diese Termine sind als „Straßensammlung Papier“ mit dem Symbolbuchstaben „P“ im Abfallkalender des Abfallwirtschaftsbetriebs vermerkt.

 

Die Termine für die Abholung von Blauen Tonnen sind dagegen nicht im Abfallkalender vermerkt.

 

Grund: Die Blaue Tonne ist kein Angebot des Abfallwirtschaftsbetriebs, sondern eine gewerbliche Sammlung verschiedener Entsorgungsbetriebe. Die Blauen Tonnen müssen von den Haushalten auch direkt bei den Firmen bestellt werden. Dort gibt es auch die Abholtermine dazu. Die Verwertungserlöse aus der Altpapiervermarktung der Blauen Tonne kommen den Firmen und nicht den Abfallgebührenzahlern des Alb-Donau-Kreises zu Gute.

 

Wer seine Wertstoffe aus Papier, Pappe oder Kartonagen dagegen über Altpapiercontainer, Wertstoffhöfe oder Entsorgungszentren dem Abfallwirtschaftsbetrieb überlässt, trägt dazu bei, dass sich die Verwertungserlöse gebührenmindernd auf die Abfallgebühren auswirken.

 

 
Allgemein | 15.01.2023
Das Mini-Buch über den Landkreis

So geht der Alb-Donau-Kreis: In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Landkreistag hat der KSV-Verlag für den Landkreis ein Erklärbuch für Kinder gemacht, das die Frage beantwortet, was so ein Landkreis alles macht und wozu er benötigt wird.


Auf Comic-Fahrradtour mit Landrat Heiner Scheffold geht es zum Biosphärengebiet, zur Müllverbrennungsanlage, zur Bushaltestelle, zur Berufsschule, zum Krankenhaus und zum Landratsamt -  alles Stationen, die für den Landkreis von Bedeutung sind. 

Die Kinder erfahren, um welche Aufgaben sich ein Landkreis kümmern muss. Und natürlich erklärt der Landrat ihnen auch, woher der Landkreis das Geld für seine Aufgaben bekommt und wie  Landräte und Landrätinnen sowie Abgeordnete gewählt werden.

 

>> zum Mini-Buch 
 

 

 

 

 

 
Allgemein | 20.12.2022
Der Online-Verschenkmarkt

Der Verschenkmarkt:
Unter https://www.verschenkmarkt-alb-donau-kreis.de/ kann jede/r Sachen aus Haus und Hof anbieten, die er nicht mehr benötigt, die aber für andere noch nützlich sein könnten: Von Möbeln über Spielsachen und Haushaltsartikel bis zu technischen Geräten und Büchern - kostenlos und ohne Registrierung. Man muss nur als Anbieterin oder Anbieter eine Telefonnummer oder Mailadresse hinterlassen, damit sich Interessenten melden können.

 

Der Online-Verschenkmarkt soll gut erhaltenen Sachen neue Nutzer vermitteln und verhindern, dass sie vorzeitig im Sperrmüll landen – ein Beitrag zur Reduzierung des Müllaufkommens.
 

 

 
Allgemein | 20.12.2022
Die Abfall App fürs Smartphone

Neu: Die Abfall App
Die Abfall App ist der Abfallkalender fürs Smartphone: Hier kann man sich die Termine in seinem Abfuhrbezirk anzeigen lassen, dazu gehört auch die Erinnerungsfunktion im Vorfeld. Wenn Sie auf Ihrem Smartphone den passenden Link anklicken, können Sie die Abfall App auf Ihr Gerät herunterladen: 


Die iOS App ist unter folgendem Link zu finden:

https://apps.apple.com/de/app/b%C3%BCrger-app-alb-donau-kreis/id6444342424?platform=iphone

 

Die Android App unter:

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.ctrace.buergerapp.albdonaukreisabfallwirtschaft&gl=DE

 
Allgemein | 28.11.2022
Die wichtigsten Infos über Müll und Mülltrennung

Das Wichtigste auf einen Blick haben wir Ihnen in unserem Abfall-Kalender, der an alle Haushalte versendet wurde, zusammen gestellt. Damit Sie immer schnell und zügig auf die Hinweise zugreifen können, stellen wir diese auch online zur Verfügung.

 

Informationsblatt 2024 herunterladen

 
Allgemein | 08.11.2022
Informationen zur Behältergröße

Wieviel passt in die neuen Abfallbehälter? Einige Bürger haben bei der 40-l-Tonne eine Abweichung vom Nennvolumen reklamiert. Dazu ein paar Hintergründe:  

 

Für die Größe der Abfallbehälter gilt eine europaweite Norm, die DIN EN 840. Sie lässt eine Abweichung von plus/minus 10 Prozent bei der Behältergröße zu. Das heißt, bei einem Behälter mit dem Nennvolumen 40 Liter kann das Volumen 10 % nach oben oder unten abweichen, was rechtlich zulässig ist. Wichtig ist, das Volumen im Deckel mit zu berücksichtigen, das führt bei Selbstversuchen mit Wasser leicht zu Ungenauigkeiten. 

 

 

Die Abfallwirtschaft Alb-Donau-Kreis hat auf die Vorgaben der Norm keinen Einfluss. Es wurden im Zuge der europaweiten Ausschreibung ca. 100.000 neue Abfallbehälter in verschiedenen Nenngrößen beim renommierten Hersteller ESE in Neuruppin bestellt. Die Behälter entsprechen der genannten Norm.
Das SKZ Prüfzentrum in Würzburg hat die im Alb-Donau-Kreis verwendeten 40-Liter Behälter (120-Liter-Behälter mit 40-Liter-Einsatz) erst vor kurzem wieder zertifiziert. Die Prüfung hat für den 40-Liter-Einsatz ein Volumen von 35 Litern festgestellt, für den Deckel ein Volumen von sechs Litern. Damit ergibt sich für diesen Behälter ein Gesamtvolumen von 41 Litern. 

 

Wichtig zur Frage der Gebührenberechnung: 
Die Abfallwirtschaft ist kein gewinnorientiertes Unternehmen, sondern darf als kommunaler Eigenbetrieb nur so viele Gebühren erheben wie für die Erfüllung der Aufgaben und zur Kostendeckung nötig sind. Spielräume für Nachlässe etc. sind dabei nicht vorgesehen und würden den Vorgaben des Kommunalabgabengesetzes (KAG) widersprechen. 

 

Grundlage für die Erhebung der Jahresgebühr ist zwar die Gefäßgröße des Restabfallbehälters. Allerdings werden mit ihr auch die anderen Serviceleistungen finanziert: 

  •  Die Abfuhr von Restsperrmüll, Altholzabfuhr, Metallen und großen Elektro- und Elektronikaltgeräten und die Sonderabfuhr für Grünabfall;
  • der Betrieb der Wertstoffhöfe und der Entsorgungszentren;
  • die Straßensammlungen und die Container für Papierabfälle (Papier, Pappe und Kartonage) der Abfallwirtschaft Alb-Donau-Kreis. 

 

Die Gebühren werden also nicht literweise abgerechnet, die Nenngröße (z.B. 40-Liter-Behälter) ist lediglich eine Äquivalenzgröße, also ein ungefährer Maßstab, um die Kosten gerecht zu verteilen. Sonst müsste ja strenggenommen nicht nur das Volumen der Abfälle erfasst werden, sondern auch dessen unterschiedliche Beschaffenheit. Das ist nicht möglich. Die Rechtsprechung nennt die Beschränkung auf die Nenngröße einen zulässigen Wahrscheinlichkeitsmaßstab, der auch Unschärfen bei der Behältergröße zulässt.

 

Die Haushalte haben viele Möglichkeiten, ihre Gebührenrechnung zu beeinflussen. Die Auswahl an sechs Behältergrößen mit einem Nennvolumen zwischen 40 und 1.100 Litern und die freie Wahl zwischen 6 und 26 Leerungen pro Jahr soll jedem Haushalt ermöglichen, seinen bedarfsgerechten Entsorgungsplan zusammenzustellen, ohne zu viel zu bezahlen. Den Haushalten wird empfohlen, zunächst die bereits bestellten Behälter auszuprobieren. Falls jemand feststellt, dass sein Müllbehälter für sein individuelles Müllaufkommen nicht passt, kann er einen größeren bestellen und ihn dann im Gegenzug seltener zur Leerung bereitstellen.
Falls unterjährig (z.B. bei einem privaten Fest) mal etwas mehr Müll anfällt, kann man 80-l-Säcke für Mehrmengen beim Kundencenter der Abfallwirtschaft in der Karlstr. 31 in Ulm bestellen (0731/185-3333, Mail: kundenservice@aw-adk.de). Hier werden auch alle weiteren Fragen rund um die Abfallwirtschaft im Alb-Donau-Kreis beantwortet - ebenso wie auf der Homepage.             

 

Bis Mitte Dezember sollen die neuen Müllbehälter komplett verteilt sein. Umtauschwünsche, z.B. andere Behältergrößen, werden ab 2023 entgegengenommen. Dann fällt eine Tauschgebühr in Höhe von 22,05 € an.

 
Allgemein | 14.02.2022
Die neue Abfallwirtschaft

Seit 2023 ist der Alb-Donau-Kreis für die abfallwirtschaftlichen Aufgaben in den 55 Städten und Gemeinden im Kreisgebiet zuständig. Die Ziele und Aufgaben einer zeitgemäßen Abfallwirtschaft lassen sich so zusammenfassen: 

  • die verschärften abfallrechtlichen Vorgaben zu erfüllen, vor allem das getrennte Sammeln von Wertstoffen,
  • die steigenden Anforderungen an den Betrieb von Entsorgungsanlagen zu genügen,
  • eine gebühren- und bedarfsgerechte Entsorgung mit modernem Service für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis sicherzustellen.

 

Dazu gehören: 

  • einheitliche Standards im gesamten Landkreis
  • Biotonne in allen Kreisgemeinden
  • Moderne Restmüll- und Biotonnen nach den Vorgaben des Arbeitsschutzes
  • verursachungsgerechtes Gebührensystem 
  • 1 x im Jahr gebührenfrei Sperrmüll abholen lassen oder zum Entsorgungszentrum bringen
  • kreisweites Bringsystem mit 6 Entsorgungszentren, 18 Wertstoffhofen und 55 Grünabfall-Sammelplätzen und großem Annahmespektrum: alle Entsorgungseinrichtungen sind für alle Kreisbewohnerinnen und -bewohner nutzbar
  • 1 x pro Quartal ist auf allen sechs Entsorgungszentren die Problemstoffsammlung möglich sowie bei der jährlichen Sammeltour im Herbst
  • Online-Dienste und Online-Kundenkonten

 
Allgemein | 06.12.2023
Abfall Kompass Nr. 4

Der Abfall Kompass Nr. 4 ist jetzt erschienen. Die vierseitige Kundenbroschüre informiert in gedruckter Form kompakt und übersichtlich über wichtige Themen der Abfallwirtschaft. In der aktuellen Nr. 4 sind das u.a. die Entsorgung von Grüngut und Sperrmüll. Die Broschüre wird zusammen mit dem Abfallkalender 2024 an die Haushalte und Betriebe im Alb-Donau-Kreis verschickt und kann hier heruntergeladen werden.   

 

 

 
Allgemein | 08.02.2023
Abfallkompass Nr. 3

Wie sieht in Zukunft der Abfall-Gebührenbescheid aus? Das ist eines der Themen im neuen Abfall Kompass, der jetzt an die Haushalte im Alb Donau-Kreis verteilt wird. In der vierseitigen Broschüre informiert der Landkreis die Bürgerinnen und Bürger mehrmals im Jahr über Neuigkeiten und Wissenswertes rund um das Thema Abfall.

Neben der Erläuterung des Gebühren-Vorauszahlungsbescheids, der im Frühjahr verschickt wird, sind diesmal die Unterscheidung zwischen Grüngut und Bioabfall, das Online-Bürgerportal unter wwww.aw-adk.de und die verschiedenen Serviceleistungen der Abfallwirtschaft die Themen.
Der Abfallkompass Nr. 3 wird in einer Auflage von 100.000 an alle Haushalte im Alb-Donau-Kreis verteilt. Außerdem kann er hier online heruntergeladen werden:

Hier können Sie den Abfallkompass N°03 (Frühjahr 2023) herunterladen.

 

 
Allgemein | 10.07.2022
Abfallkompass Nr. 2

 
Allgemein | 14.02.2022
Abfallkompass Nr. 1