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Allgemein | 28.11.2022
Müll und Mülltrennung

Das Wichtigste auf einen Blick haben wir Ihnen in unserem Abfall-Kalender, der an alle Haushalte versendet wurde, zusammen gestellt. Damit Sie immer schnell und zügig auf die Hinweise zugreifen können, stellen wir diese auch online zur Verfügung.

 

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Allgemein | 08.11.2022
Schließungszeiten zum Jahreswechsel

Deponien über Weihnachten und den Jahreswechsel geschlossen

 

 

Die Deponien im Alb-Donau-Kreis (Roter Hau, Litzholz, Unterer Kaltenbuch) sind von Donnerstag, 22. Dezember, bis zum Dreikönigstag geschlossen. Der erste Öffnungstag im neuen Jahr ist der Montag, 9. Januar 2023.

 
Allgemein | 08.11.2022
Informationen zur Behältergröße

Wieviel passt in die neuen Abfallbehälter? Einige Bürger haben bei der 40-l-Tonne eine Abweichung vom Nennvolumen reklamiert. Dazu ein paar Hintergründe:  

 

Für die Größe der Abfallbehälter gilt eine europaweite Norm, die DIN EN 840. Sie lässt eine Abweichung von plus/minus 10 Prozent bei der Behältergröße zu. Das heißt, bei einem Behälter mit dem Nennvolumen 40 Liter kann das Volumen 10 % nach oben oder unten abweichen, was rechtlich zulässig ist. Wichtig ist, das Volumen im Deckel mit zu berücksichtigen, das führt bei Selbstversuchen mit Wasser leicht zu Ungenauigkeiten. Unsere Mitarbeiter haben vor einiger Zeit die Volumengröße eines 40-Liter-Behälters selbst untersucht und keine Beanstandungen.

 

Die Abfallwirtschaft Alb-Donau-Kreis hat auf die Vorgaben der Norm keinen Einfluss. Es wurden im Zuge der europaweiten Ausschreibung ca. 100.000 neue Abfallbehälter in verschiedenen Nenngrößen beim renommierten Hersteller ESE in Neuruppin bestellt. Die Behälter sind zertifiziert und entsprechen der genannten Norm.
 

Wichtig zur Frage der Gebührenberechnung: Die Abfallwirtschaft ist kein gewinnorientiertes Unternehmen, sondern darf als kommunaler Eigenbetrieb nur so viele Gebühren erheben wie für die Erfüllung der Aufgaben und zur Kostendeckung nötig sind. Spielräume für Nachlässe etc. sind dabei nicht vorgesehen und würden den Vorgaben des Kommunalabgabengesetzes (KAG) widersprechen. 

 

Grundlage für die Erhebung der Jahresgebühr ist zwar die Gefäßgröße des Restabfallbehälters. Allerdings ist zu beachten, dass mit dieser Jahresgebühr nicht nur die Kosten für die Restmüllentsorgung, d.h. für die im Hausmüllbehälter erfassten Abfälle, gedeckt werden, sondern auch die Kosten für sonstige abfallwirtschaftliche Maßnahmen. Zu diesen gehören insbesondere Sonderabfuhren wie Restsperrmüllabfuhr, Altholzabfuhr und die Abfuhr von Metallen und großen Elektro- und Elektronikaltgeräten, Sonderabfuhren für Grünabfall, die Benutzung der Wertstoffhöfe und der Entsorgungszentren, die Möglichkeit, Papierabfälle (Papier, Pappe und Kartonage) der Abfallwirtschaft Alb-Donau-Kreis im Rahmen von Straßenbündelsammlungen oder über Depotcontainer zu überlassen. Für alle diese abfallwirtschaftlichen Maßnahmen werden keine Sondergebühren erhoben. Die Kosten der abfallwirtschaftlichen Maßnahmen werden vielmehr aus den Jahresgebühren gedeckt, die nach dem Wahrscheinlichkeitsmaßstab der Behältergröße des Hausmüllbehälters erhoben werden. Dies ist nach der Rechtsprechung zulässig.

 

Die Gebühren werden also nicht literweise abgerechnet, die Nenngröße (z.B. 40-Liter-Behälter) ist lediglich eine Äquivalenzgröße, also ein ungefährer Maßstab, um die Kosten gerecht zu verteilen. Sonst müsste ja strenggenommen nicht nur das Volumen der Abfälle erfasst werden, sondern auch dessen unterschiedliche Beschaffenheit. Das ist nicht möglich. Die Rechtsprechung nennt die Beschränkung auf die Nenngröße einen zulässigen Wahrscheinlichkeitsmaßstab, der auch Unschärfen bei der Behältergröße zulässt.

 

Die Haushalte haben viele Möglichkeiten, ihre Gebührenrechnung zu beeinflussen. Die Auswahl an sechs Behältergrößen mit einem Nennvolumen zwischen 40 und 1.100 Litern und die freie Wahl zwischen 6 und 26 Leerungen pro Jahr soll jedem Haushalt ermöglichen, seinen bedarfsgerechten Entsorgungsplan zusammenzustellen, ohne zu viel zu bezahlen. Den Haushalten wird empfohlen, zunächst die bereits bestellten Behälter auszuprobieren. Falls jemand feststellt, dass sein Müllbehälter für sein individuelles Müllaufkommen nicht passt, kann er einen größeren bestellen und ihn dann im Gegenzug seltener zur Leerung bereitstellen.
Falls unterjährig (z.B. bei einem privaten Fest) mal etwas mehr Müll anfällt, kann man 80-l-Säcke für Mehrmengen beim Kundencenter der Abfallwirtschaft in der Karlstr. 31 in Ulm bestellen (0731/185-3333, Mail: kundenservice@aw-adk.de). Hier werden auch alle weiteren Fragen rund um die Abfallwirtschaft im Alb-Donau-Kreis beantwortet - ebenso wie auf der Homepage.             

 

Bis Mitte Dezember sollen die neuen Müllbehälter komplett verteilt sein. Umtauschwünsche, z.B. andere Behältergrößen, werden ab 2023 entgegengenommen. Dann fällt eine Tauschgebühr in Höhe von 22,05 € an.

 
Allgemein | 08.11.2022
Der neue Abfallkalender ist da

Der Landkreis hat Ende November den Abfallkalender 2023 an die Haushalte verschickt. Der Abfallkalender informiert individuell für die konkrete Adresse des angeschriebenen Haushalts über folgende Termine:

 

  • Abfuhr Restmüll
  • Abfuhr Bioabfall
  • Gelber Sack
  • Straßensammlung Papier (Vereinssammlungen)
  • Straßensammlung Hecken- und Baumschnitt (ein Termin im Frühjahr, einer im Herbst)
  • Problemstoffannahme (1x im Quartal im Entsorgungszentrum, der Abfallkalender nennt die Termine des nächstgelegenen Entsorgungszentrums)

 

Der Landkreis bietet zusätzlich eine Abfall-App an, über die man sich an die Abfalltermine erinnern lassen kann. Sie geht voraussichtlich Ende November online.
Über das Bürgerportal der Abfallwirtschaft auf der Webseite lassen die Abfallkalender auch ausdrucken bzw. in den Kalender exportieren. Auf der Webseite lassen sich auch ohne Anmeldung im Bürgerportal über ein Orts- und Straßenverzeichnis die Abfuhrtermine abrufen.

 

Grünabfälle werden, getrennt nach krautig/grasig und holzig, unverpackt an den Entsorgungsstellen angenommen. Wir empfehlen, das Grüngut in wiederverwertbaren Transportsäcken anzuliefern und sie wieder mitzunehmen.

 

Die bisher verwendeten Säcke für Mehrmengen Restmüll können nur noch bis zum letzten Abfuhrtag in 2022 bereitgestellt werden und müssen deshalb dieses Jahr noch aufgebraucht werden.

 Künftig läuft die Bestellung von Zusatzsäcken telefonisch (0731/185-3333) oder per Mail (kundenservice@aw-adk.de) über die Abfallwirtschaft des Landkreises. In der Gebühr von 6,83 Euro für den 80 l – Zusatzsack ist der Versand inbegriffen.

 

 

 
Allgemein | 10.07.2022
Abfallkompass 02/2022

 
Allgemein | 14.02.2022
Abfallkompass 01/2022

 
Allgemein | 14.02.2022
Terminplan bis März 2023

  • ab Ende Februar 2022 Bedarfsanfrage
    Jeder Haushalt erhält ein Schreiben und meldet die gewählten Leistungen an.
  • ab September 2022 Tonnenverteilung
    Der Liefertermin für die neuen Restmüll- und Biotonnen wird mit einem Anschreiben rechtzeitig bekanntgegeben.
  • ab 1. Januar 2023 Start Abfallwirtschaft Alb-Donau-Kreis
    Neue Zuständigkeit: Der Abfallwirtschaftsbetrieb nimmt seinen Betrieb auf und beginnt mit der Leerung der Tonnen.
  • Januar/Februar 2023 Tonnenrückholung
    Die alten und nicht mehr zulässigen Tonnen werden, falls gewünscht, gebührenfrei abgeholt.
  • März 2023 Vorauszahlungsbescheid
    Die Haushalte erhalten ihren Vorauszahlungsbescheid für das Jahr 2023.

 
Allgemein | 14.02.2022
Neue Zuständigkeit

Die Zuständigkeit für die Abfallentsorgung im Alb-Donau-Kreis ändert sich. Ab dem 1. Januar 2023 werden alle abfallwirtschaftlichen Aufgaben von den Städten und Gemeinden auf den Landkreis übergehen. Gleichzeitig wird flächendeckend die Bioabfalltonne eingeführt.

 

Ziele der zukünftigen Abfallwirtschaft sind unter anderem,

  • die gestiegenen abfallrechtlichen Vorgaben zu erfüllen wie z.B. die Steigerung der Getrenntsammlung von Wertstoffen,
  • den erhöhten Anforderungen an den Betrieb von Entsorgungsanlagen zu genügen,
  • für alle Landkreisbürgerinnen und -bürger eine gebühren- und bedarfsgerechte Entsorgung mit modernem Service anzubieten.

 

Vorteile der neuen Abfallwirtschaft auf einen Blick:

  • einheitliche Standards im gesamten Landkreis
  • flächendeckende Einführung der Biotonne
  • neue Restmülltonnen für jeden Haushalt
  • Wahlmöglichkeit bei der Tonnengröße (Restmüll und Bioabfall)
  • verursachungsgerechtes Gebührensystem (Restmüll)
  • Behältergemeinschaften können gebildet werden
  • 1 x im Jahr gebührenfrei Sperrmüll abholen lassen oder zum Entsorgungszentrum bringen
  • kreisweites Bringsystem mit großem Annahmespektrum: alle Entsorgungseinrichtungen sind für alle Kreisbewohnerinnen und –bewohner nutzbar
  • 1 x pro Quartal ist auf allen sechs Entsorgungszentren die Problemstoffsammlung möglich sowie bei der jährlichen Sammeltour im Herbst
  • Online-Dienste und Online-Kundenkonten