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Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen

1. Unter welchen Voraussetzungen kann ich von der Biotonne befreit werden?

Sie müssen (bei der Bedarfsanfrage) eine Erklärung unterschreiben, dass Sie das anfallende Kompostmaterial auf Ihrem eigenen Grundstück verwertet können.

 

2. Ich haben einen Kompost im eigenen Garten - warum trotzdem eine Biotonne?

Einige Küchenabfälle wie Fleischreste, behandelte Zitrusfrüchte oder sonstige gekochte Speisereste sollten nicht im Garten kompostiert werden. Die Biogas-Verwertungsanlage kann diese Abfälle zuverlässig verwerten. Wer selbst kompostiert, muss darauf achten, dass keine Fäulnisprozesse entstehen und kein klimaschädliches Methan entsteht. Dafür muss das Kompostmaterial ausreichend durchlüftet werden.

 

3. Ist eine Behältergemeinschaft auch separat für die Biotonne möglich?

Eine Behältergemeinschaft ist auch separat nur für die Biotonne möglich. Im Unterschied zur Restmüll-Behältergemeinschaft fällt hier für die weiteren Nutzer keine Zusatzgebühr an. Bei z. B. zwei Teilnehmern halbiert sich so die jährliche Gebühr.

 

4. Besteht der Anschluss- und Benutzungszwang auch für Gewerbebetriebe (Gastronomie, Kantinen, Lebensmittelbetriebe)?

Wenn in einem Gewerbebetrieb Bioabfall anfällt (z.B. Reste von mitgebrachten Pausenvespern der Beschäftigten, Reste von Büropflanzen, geringe Mengen Rasenschnitt, etc.) muss der Bioabfall getrennt gesammelt werden. Hierzu kann eine Biotonne des Landkreises genutzt werden.
Anders bei Gastronomiebetriebe, Werks- und Schulkantinen, Bistros, Imbissen etc.: Sie benötigen nach EU-Recht eine qualifizierte Speiseresteentsorgung.

Weitere Informationen

 

5. Wie bleibt meine Biotonne sauber?

Bitte stellen Sie die Biotonne an einen schattigen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung, halten Sie den Deckel geschlossen, wickeln Sie die Bioabfälle in saugfähiges Zeitungspapier ein und befüllen Sie die Tonne locker. Im Sommer empfiehlt es sich, die Tonne mit Wasser (z.B. Gartenschlauch) regelmäßig auszuspülen.